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Bei Kindern ist klettern und hangeln ein elementarer Baustein in der
motorischen und geistigen Entwicklung. Kraft, Muskelausdauer,
Koordination, Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn, sowie die Fein- und
Grobmotorik werden durch das Klettern in optimaler Weise gefördert.
Es kommt zu einem optimalen Ganzkörpertraining.
Leider kommen diese motorischen Fähigkeiten heute in der kindlichen Entwicklung oft zu kurz. Unfälle und Erkrankungen können ebenfalls die Kindesentwicklung stören. Das therapeutische Klettern findet meist an Wänden mit niedriger Höhe statt. Eine Vorerfahrung der Kinder und Jugendlichen ist nicht notwendig. Der Physiotherapeut kann durch die Auswahl der Klettergriffe und Tritte, der Ausgangsposition und Wandneigung eine gewünschte Reaktion beim Kletternden auslösen. Klettern ist für Kinder eine hochmotivierende Therapieform. Spielerisch werden Therapieziele erreicht. In der Physiotherapie eignet sich die Klettertherapie für Kinder und Jugendliche zur Behandlung von orthopädischen Problemen (Schulter-, Hüfte-, Knie- und Sprunggelenksverletzungen), Neurologischen Störungen, Wahrnehmungsstörungen und Beeinträchtigungen der Fein- und Grobmotorik. |
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